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Berufskolleg BethelQualifizierungsmaßnahme für ErgänzungskräfteFolgekurs für das Schuljahr 2012/13 geplantSeit Schuljahresbeginn 2009 bietet das Berufskolleg Bethel die Qualifizierungsmaßnahme für Ergänzungskräfte in Tageseinrichtungen für Kinder nach den Vorgaben des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW an. Die Maßnahme richtet sich an Ergänzungskräfte, die durch eine mehrjährige Berufstätigkeit ein hohes Maß an Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern haben und diese Erfahrungen in die Ausbildung mit einbringen können. Die Ausbildung wird berufsbegleitend durchgeführt. Die Berufspraxis wird als integrativer Teil der Gesamtausbildung genutzt. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Maßnahme erfüllen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Beschäftigungsvoraussetzungen des Kinderbildungsgesetzes für alle Gruppenformen in den Tageseinrichtungen für Kinder.Aufnahmevoraussetzungen Hauptschulabschluss Berufsabschluss als Staatlich geprüfte Kinderpflegerin / Staatlich geprüfter Kinderpfleger oder Staatlich geprüfte Sozialhelferin /Staatlich geprüfter Sozialhelfer oder eine vergleichbare Qualifikation im Sinne des § 28 APO-BK, Anlage E Nachweis über eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren (Vollzeit; bei Teilzeittätigkeit verlängert sich die geforderte Berufstätigkeit entsprechend) Arbeitsvertrag in einer anerkannten sozialpädagogischer Einrichtung während der Ausbildung im Umfang von mindestens der Hälfte der tariflichen Wochenarbeitszeit. Dies ist von der Bewerberin/dem Bewerber durch einen entsprechenden Arbeitsvertrag mit dem Träger nachzuweisen. Ein befristeter Arbeitsvertrag muss mindestens über die Laufzeit des Bildungsganges abgeschlossen sein. Zustimmung des Arbeitgebers zu einer 5-tägigen Freistellung nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (Bildungsurlaub) für jedes Jahr der Ausbildung Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragungen Durchführung und Ablauf Die Qualifizierungsmaßnahme hat am 17.08.2009 begonnen und dauert insgesamt drei Jahre. Der Unterricht wird berufsbegleitend angeboten und umfasst Präsenzunterricht, Selbstlernphasen und Lernen am anderen Ort (Praxis). Der Präsenzunterricht findet regelmäßig freitags von 08:00 Uhr bis 15:45 Uhr und 14-tägig samstags von 08:00 Uhr bis 11:20 Uhr statt. Der Termin für die Blockwoche wird rechtzeitig vor Beginn der Ausbildung bzw. des neuen Ausbildungsjahres bekannt gegeben. Das Berufspraktikum ist in die Ausbildungszeit integriert. Theoretisches Lernen und berufspraktische Erfahrungen werden aufeinander bezogen. Am Ende des dritten Ausbildungsjahres steht das Fachschulexamen, das organisatorisch und inhaltlich dem Fachschulexamen der Fachschule für Sozialpädagogik entspricht. Es besteht aus drei schriftlichen Prüfungsarbeiten und einem Kolloquium. Mit dem Bestehen des Fachschulexamens wird die Fachoberschulreife erworben. Unsere Annahmen und Überlegungen: Die Maßnahme bietet eine gute Möglichkeit für Ergänzungskräfte in den Tageseinrichtungen den Berufsabschluss zur Staatlich anerkannten Erzieherin zu erwerben. Es ist ein Angebot für "gestandene", berufserfahrene Frauen und Männer, die mit ihrem besonderen Erfahrungshintergrund das Spektrum der Studierenden an unserer Schule erweitern und die unsere intensive Zusammenarbeit mit den Tageseinrichtungen weiter vertiefen werden. Darauf freuen wir uns. In der ersten Phase der Ausbildung soll es im Unterricht darum gehen, einen "Neueinstieg ins Lernen" zu finden und individuelle Arbeitsformen zu entwickeln, die ein erfolgreiches Miteinander von privater/familiärer Lebenssituation, beruflicher Arbeit und Weiterbildung gewährleisten können. Während der Ausbildung gibt es eine kontinuierliche Lern- und Ausbildungsbegleitung durch eine Fachlehrerin/einen Fachlehrer für die beiden Lernorte Praxis und Schule. Die Weiterbildung braucht für drei Jahre einen festen Platz im täglichen Leben neben Familie und Beruf. Wir haben über unterschiedliche Organisationsmodelle nachgedacht. Dabei ging es uns um Kontinuität, um eine Verteilung von zeitlicher Belastung und einem angemessenen Verhältnis von schulischen Anforderungen und der Arbeit in der Einrichtung. Die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher am Berufskolleg Bethel hat ein evangelisch-diakonisches Profil, so wie es im Schulprogramm beschrieben ist. Dies gilt auch für die Qualifizierungsmaßnahme. Mit Blick auf das Arbeitsfeld bietet die Ausbildung am Berufskolleg Bethel eine besondere religionspädagogische Akzentuierung, die die inhaltliche und methodische Arbeit mit Kindern in den Tageseinrichtungen mit neuen Anregungen und Arbeitshilfen bereichern soll. Wir planen bei ausreichender Nachfrage zum Schuljahr 2012/13 einen weiteren Kurs einzurichten. Schriftliche Bewerbungen richten Sie an:Berufskolleg BethelAm Zionswald 12 33617 Bielefeld Telefon: 0521/144-2467 Ihre Bewerbung sollte die unter den Aufnahmevoraussetzungen genannten Unterlagen enthalten. Das polizeiliche Führungszeugnis kann bis zum Beginn der Maßnahme nachgereicht werden. © Friedrich-v.Bodelschwingh-Schulen Berufskolleg Bethel :: 13.03.2010 :: nach oben |
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