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Fachschule für Heilpädagogik

Heilpädagoge / Heilpädagogin


Ziele und Schwerpunkte

Die Fachschule für Heilpädagogik in Bethel bildet praxiserfahrene Erzieherinnen und Erzieher oder Personen mit einer gleichwertigen sozialen Ausbildung aus mit dem Ziel, im Bereich der Behindertenhilfe und der Jugendhilfe spezielle und vertiefte pädagogische Arbeit leisten zu können,

  • bei entwicklungs- und verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen
  • bei geistig- und mehrfachbehinderten Menschen
  • bei psychisch gestörten Menschen
  • bei sozial gefährdeten Menschen.


  • Heilpädagoginnen und Heilpädagogen arbeiten in der Frühförderung, in Sonderkindergärten, integrierten Kindergärten, Tagesstätten, Tagesheimgruppen, Wohngruppen, Werkstätten, Fachkliniken und Beratungsstellen.
    Sie können im Gruppendienst tätig sein, Leitungsaufgaben übernehmen oder eine eigenständige Funktion im Rahmen eines Teams von Fachleuten wahrnehmen.

    Die Fachschule für Heilpädagogik verfügt über 24 Ausbildungsplätze und arbeitet seit vielen Jahren mit bewährten Praxisstellen der Behindertenhilfe und Jugendhilfe in Bethel, Bielefeld und der näheren Umgebung zusammen.

    Organisation und Inhalte der Ausbildung

    Die Ausbildung dauert eineinhalb Schuljahre und wird in Vollzeitform durchgeführt. Die wöchentliche Unterrichtszeit beträgt mindestens 30 Stunden und kann sich auch auf den Nachmittag erstrecken. Der Unterricht erfolgt im Klassenverband, in Teil- und Arbeitsgruppen.

    Unterrichtsfächer...
    ...im fachrichtungsübergreifenden Lernbereich

    • Deutsch/Kommunikation
    • Englisch
    • Politik/Gesellschaftslehre
    • Medizinische Grundlagen

    ...im fachrichtungsbezogenen Lernbereich

    • Theoretische Grundlagen der Heilpädagogik und ihre Didaktik/Methodik (Allgemeine Heilpädagogik, Differentielle Heilpädagogik Psychologie)
    • Theologisch/anthropologische/ethische Grundlagen
    • Methoden in der Heilpädagogik

    • - musisch-kreative Verfahren
      (Spiel, Musik, Werken, Rollenspiel)
      - bewegungsorientierte Verfahren
      (Motopädagogik)
      - körperorientierte Verfahren
      - Beratungsverfahren
      (systemische Beratung)
      - psychotherapeutisch orientierte Verfahren
      (Verhaltenstherapie, Gesprächsführung)
    • Heilpädagogische Praxis mit schulischer Begleitung
    • Projektarbeit
    Der Unterricht im Rollenspiel wird in geblockter Form durchgeführt.
    Die heilpädagogische Praxis besteht aus einem vierwöchigen Blockpraktikum nach dem ersten Halbjahr und einer sich anschließenden achtmonatigen heilpädagogischen Übungsreihe mit Praxisanleitung und Praxisreflexion.

    Es besteht Schulgeldfreiheit. Bei entsprechenden Voraussetzungen ist eine Förderung nach BAföG oder Meister-BAföG möglich. In Einzelfällen kann auch eine Umschulungsmaßnahme gefördert werden.

    Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Sie besteht aus zwei schriftlichen Klausuren und einem Kolloquium

    Mit der erfolgreich abgeschlossenen Prüfung wird die Berufsbezeichnung "Staatlich anerkannte Heilpädagogin / Staatlich anerkannter Heilpädagoge" erworben. Die tarifliche Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen und dem Verantwortungsbereich.

    Aufnahmevoraussetzungen

  • Sie haben die staatliche Anerkennung als Erzieher/in.
  • Sie haben mindestens ein Jahr lang hauptberuflich in diesem Beruf gearbeitet.
  • Sie haben stattdessen eine 3-jährige abgeschlossenen Berufsausbildung als Fachkraft im Sozial– und Gesundheitswesen in den Berufsfeldern Pflege, Therapie, soziale Betreuung mit anschließender einschlägiger Tätigkeit in diesem Bereich über mindestens ein Jahr.
  • So können Sie sich bewerben

    Folgende Unterlagen müssen Sie einreichen:
    • Bewerbungsschreiben mit Begründung, warum Sie sich für diese Ausbildung entschieden haben
    • Lebenslauf mit Passbild
    • Abschlusszeugnis der Fachausbildung, ggf. mit Urkunde der staatlichen Anerkennung
    • Nachweis der Fachoberschulreife
    • Nachweis der beruflichen Tätigkeit
  • Sie haben nach dem Anerkennungsjahr mindestens ein Jahr lang hauptberuflich in diesem Beruf gearbeitet.
  • Sie haben stattdessen eine abgeschlossene Berufsausbildung als Fachkraft im Sozial- und Gesundheitswesen in den Berufsfeldern Pflege, Therapie, soziale Betreuung mit anschließender einschlägiger Tätigkeit in diesem Bereich über einen Zeitraum von sieben Jahren (Berufsfachschulzeiten können angerechnet werden).
  • So können Sie sich bewerben

    Folgende Unterlagen müssen Sie einreichen:
  • Bewerbungsschreiben mit Begründung, warum Sie sich für diese Ausbildung entschieden haben
  • Lebenslauf mit zwei Passbildern
  • Abschlusszeugnis der Fachausbildung, ggf. mit Urkunde der staatlichen Anerkennung
  • Nachweis der Fachoberschulreife
  • Nachweis der beruflichen Tätigkeit


  • Anfragen und Bewerbungen richten Sie bitte an:

    Friedrich-v.Bodelschwingh-Schulen
    Berufskolleg Bethel

    Bethelweg 10
    33617 Bielefeld
    Telefon: (0521) 144-3917
    Fax: (0521) 144-3967
    eMail: berufskolleg-hpz[at]fvbschulen[Punkt]de


    © Friedrich-v.Bodelschwingh-Schulen Berufskolleg Bethel :: 02.12.2007 :: nach oben

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    zu diesem Bildungsgang richten Sie bitte an unser Sekretariat:

    Friedrich-v.Bodelschwingh-Schulen
    Berufskolleg Bethel

    Bethelweg 10
    33617 Bielefeld
    Telefon: (0521) 144-3917
    Fax: (0521) 144-3967
    eMail: berufskolleg-hpz/at/fvbschulen/Punkt/de

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